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Todesmärsche von KZ-Häftlingen
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Als Todesmärsche von KZ-Häftlingen (teils auch euphemistisch Evakuierungsmärsche genannt) werden verschiedene âRäumungsaktionenâ der SS-Wachmannschaften in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs bezeichnet. Dabei lĂśste die SS ab 1944 frontnahe Konzentrationslager, so auch z. B. das berĂźchtigte Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, auf und zwang die meisten KZ-Häftlinge zum Abmarsch in Richtung Reichsmitte oder sperrte sie zum Abtransport in Eisenbahnwagen. Sehr oft wurden nicht marschfähige Häftlinge in groĂer Zahl erschossen. Viele Lagerteile wurden von der SS in Brand gesetzt.
Zahlreiche KZ-Häftlinge ßberlebten die tage- und wochenlang dauernden Märsche bzw. Transporte nicht: Sie erfroren, verhungerten oder brachen geschwächt zusammen und wurden dann von den SS-Wachmannschaften erschossen. Einzelne Zßge gerieten zufällig unter Beschuss durch im Bodenkampf eingesetzte Kampfflieger der alliierten Truppen, andere blieben unversorgt auf Ausweichstrecken liegen; manche Todesmärsche endeten mit einer Katastrophe wie der Versenkung der Cap Arcona oder in einem Massaker wie bei der Isenschnibber Feldscheune in Gardelegen.
Contents
⢠Begriff
⢠Opfer
⢠Zur Ostsee
⢠Ăsterreich
⢠Siehe auch
⢠Filme
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Begriff
Die Bezeichnung âTodesmarschâ wurde im Nachhinein von Opfern geprägt und ist in der wissenschaftlichen Literatur ein geläufiger Begriff geworden. Das Standardwerk Enzyklopädie des Nationalsozialismus definiert Todesmarsch als ein âPhänomen im Dritten Reich, vor allem gegen Ende des Krieges, als die Häftlinge etlicher KZ evakuiert, d. h. in groĂer Zahl gezwungen wurden, unter unerträglichen Bedingungen und brutalen Misshandlungen Ăźber weite Entfernungen zu marschieren, wobei ein groĂer Teil von ihnen von den Begleitmannschaften ermordet wurde.âcite-ref-1[1]
Bei einigen Märschen schloss sich fĂźr die Ăberlebenden ein Weitertransport in ZĂźgen an. Manchmal wurden die Häftlinge bei der Räumung von Lagern auch von Lastwagen abgeholt oder unmittelbar in Eisenbahnwagen verfrachtet. Auch diese Transporte, die gleichfalls tagelang dauerten, unter widrigen Umständen stattfanden und zahlreiche Todesopfer forderten, werden oft als Todesmärsche bezeichnet.
Im Zusammenhang mit der AuflĂśsung der Konzentrationslager wird häufig der Ausdruck âEvakuierungâ verwendet. Dieser Begriff bezieht sich gemeinhin jedoch auf eine RettungsmaĂnahme, bei der Menschen angesichts drohender Gefahr vorĂźbergehend an einen sicheren Ort gebracht werden. Bei den hier angesprochenen âEvakuierungenâ verhinderte die SS die rettende Befreiung durch alliierte Truppen und verursachte mit dem schonungslosen Abtransport weitere Todesopfer. Daher erscheinen die Begriffe âRäumungâ oder âAuflĂśsungâ der Lager treffender.cite-ref-2[2] Die Historikerin Katrin Greiser weist darauf hin, dass âEvakuierungâ keine Tätersprache sei, sondern in Texten von Ăberlebenden gebräuchlich und durch die deutschsprachige Ăbersetzung der NĂźrnberger Prozesse-Protokolle weit verbreitet (evacuationcite-ref-3[3]). Ehemalige SS-AngehĂśrige hätten von âRäumungâ, âRĂźckfĂźhrungâ, âUmquartierungâ, âauf Transport schickenâ oder âBergung von Menschenâ gesprochen.cite-ref-4[4]
Bei den meisten Todesmärschen wurden zahlreiche erschĂśpfte Häftlinge am Wegesrand von den Wachmannschaften erschossen. Besonders diese willkĂźrlichen TĂśtungen fĂźhrten zur Bezeichnung Todesmarsch. Diana Gring definiert âTodesmarschverbrechenâ als ânichtstationär verĂźbte NS-Gewalttaten in der Kriegsendphase, die im Zusammenhang mit den Räumungen der Konzentrationslager standen und während der Märsche bzw. an den entsprechenden Aufenthalts- und Endpunkten des Routenverlaufs verĂźbt wurden.âcite-ref-5[5] Die Verbrechen in dieser Zeitspanne insgesamt werden als Endphase-Verbrechen (1944/1945) bezeichnet.
Systematische vergleichende Analysen liegen erst im Ansatz vor. In der Dokumentation MÜrderisches Finale von Ulrich Sander wurden diese Massenverbrechen erstmals systematisch gesammelt und in den historischen Kontext gestellt.cite-ref-6[6] Als wichtige gemeinsame Merkmale der Todesmärsche stellt Diana Gring heraus: Zufälligkeit des Tatortes, Heterogenität der Tätergruppen und Abtrennung der oberen von der unteren Befehlsebene.cite-ref-7[7] Katrin Greiser hat herausgearbeitet, dass die Todesmärsche und -transporte als Fortsetzung des Systems der Konzentrationslager zu sehen sind. Dessen grundlegende Strukturen haben auch in seiner letzten Phase weiterfunktioniert und sich wieder, wie schon mehrfach seit 1933, flexibel angepasst.cite-ref-8[8]
Zeitliche Einordnung
Der erzwungene RĂźckzug der deutschen Truppen fĂźhrte ab Sommer 1944 dazu, dass die in Frontnähe geratenen Konzentrationslager mit ihren zahlreichen AuĂenlagern aufgelĂśst und geräumt wurden. Mit der Räumung der Lager von Auschwitz im Januar 1945 begannen die Todesmärsche der Gefangenen. Beim Herannahen der Roten Armee beziehungsweise der westalliierten Truppen wurden die Häftlinge in Marschkolonnen âevakuiertâ oder mit EisenbahnzĂźgen â oftmals in offenen GĂźterwagen â abtransportiert. Zuletzt wurden vom KZ Neuengamme aus noch Mitte April 1945 mehr als 10.000 Häftlinge von der SS auf einen Marsch gezwungen.
Bei der Räumung von Konzentrationslagern lassen sich drei Phasen unterscheiden:
In einer ersten Phase zwischen August 1944 und Mitte Januar 1945 wurden die Lager weitgehend geordnet aufgelĂśst. Meist wurden die Häftlinge der AuĂenlager im Stammlager zusammengezogen und ein Teil schon Wochen vor der AuflĂśsung des Lagers abtransportiert.
Es folgte bis Anfang April 1945 eine Zeitspanne, in der es zu immer hektischeren und kaum vorbereiteten Räumungen kam. Oft ermordete die SS-Wachmannschaft vor dem Aufbruch die âmarschunfähigenâ Häftlinge wie auch viele meist deutsche politische Funktionshäftlinge, denen man eine Widerstandshandlung zutraute.cite-ref-9[9]
In der letzten Phase kam es zu ßberstßrzten und chaotischen Abmärschen, fßr die es kaum noch Ausweichlager als Zielorte gab.cite-ref-10[10]
Kontroverse Deutungen
Der Entscheidungsprozess zur Räumung der Lager lässt sich wegen der lĂźckenhaften Quellenlage nicht rekonstruieren. Ob ein âFĂźhrerbefehlâ zur âVernichtung aller Häftlinge samt Wachenâ, der in den Memoiren von Felix Kersten erwähnt wird, tatsächlich gegeben wurde, ist hĂśchst zweifelhaft; auch angeblich Ăśrtlich erteilte entsprechende Vernichtungsbefehle, Ăźber die zu fast jedem Konzentrationslager berichtet wird, lassen sich nicht belegen und wurden auch in keinem Konzentrationslager durchgefĂźhrt.cite-ref-11[11]
MĂśglicherweise gab Heinrich Himmler schon am 17. Juni 1944 einen Befehl aus, die KZ-Häftlinge nicht einfach in die Hände der alliierten Befreier fallen zu lassen. Die hĂśheren SS- und PolizeifĂźhrer erhielten die Befugnis, bei unmittelbar bevorstehendem Angriff eine âEvakuierungâ anzuordnen.cite-ref-12[12]
Offenbar verfolgten die Verantwortlichen âeine Politik voller WidersprĂźcheâ.cite-ref-13[13] Himmlers âJudenpolitikâ war in den letzten Kriegsmonaten wechselhaft und inkonsequent.cite-ref-14[14] Himmler selbst versuchte, Kontakte zu den Westalliierten zu knĂźpfen, und hielt darum jĂźdische Häftlinge lange in Geiselhaft zurĂźck.cite-ref-15[15] Noch im März 1945 schickte er Oswald Pohl mit dem unmissverständlichen Auftrag in verschiedene Lager, das Massensterben einzudämmen und insbesondere verbliebene jĂźdische Häftlinge zu verschonen.cite-ref-16[16] Am 15. April 1945 erreichte ein Kurier den Leiter eines âEvakuierungsmarschesâ aus Helmbrechts und Ăźbermittelte den ausdrĂźcklichen Befehl Himmlers, die Juden nicht zu tĂśten.cite-ref-17[17] Andererseits gab Himmler am 18. April 1945 â oftmals wird fälschlich der 14. April genannt â einen nicht im Original Ăźberlieferten Befehl an das KZ FlossenbĂźrg, die Häftlinge unter keinen Umständen lebend der US-Armee zu Ăźberlassen, da sich in Buchenwald die befreiten Häftlinge âgrauenhaft gegen die ZivilbevĂślkerung benommenâ hätten und eine Gefahr fĂźr die ZivilbevĂślkerung darstellten.cite-ref-18[18]
Dem Hamburger Gauleiter Karl Kaufmann wird zugeschrieben, er habe KZ-Häftlinge aus der Stadt entfernen lassen, weil er befĂźrchtet habe, dass die Siegermächte beim Anblick halbverhungerter Gefangener eine sofortige strenge Bestrafung angeordnet hätten.cite-ref-19[19] Als âfaktisches Geschehenâ stellte die Historikerin Karin Orth heraus, dass die SS die KZ-Häftlinge bis zum Schluss in ihrer Gewalt halten wollte: âZu welchem Zweck auch immer â als Arbeitssklaven, die eine uneinnehmbare Festung fĂźr den 'Endkampf' errichten sollten, als Opfer eines [âŚ] apokalyptischen Untergangs, als Geiseln fĂźr etwaige Verhandlungen mit den Westmächten oder als VerfĂźgungsmasse fĂźr den erwarteten antikommunistischen Neubeginn.âcite-ref-20[20]
FĂźr Daniel Goldhagen stellen die Todesmärsche die bewusste Fortsetzung des Holocaust mit anderen Mitteln und eine planvolle Strategie zur Vernichtung des jĂźdischen Volkes dar.cite-ref-21[21] Andere Historiker weisen darauf hin, dass die Mehrzahl der Evakuierten nichtjĂźdische Häftlinge waren, und fĂźhren die zahlreichen Opfer auf das vollständige Chaos der letzten Kriegsmonate und den Zusammenbruch der Versorgung zurĂźck. Der Historiker Eberhard Kolb kommt zum Schluss: Nicht zentrale Anordnungen, sondern âniedrige SS-Chargen haben auf den Todesmärschen Ăźber das Schicksal Tausender von Häftlingen entschieden.âcite-ref-22[22] Karin Orth stellt als wesentliche Motive fĂźr das ungezĂźgelte mĂśrderische Tun der Begleitmannschaft heraus: âSie tĂśteten, um die eigene Flucht zu beschleunigen â und weil das Leben der KZ-Häftlinge in ihren Augen keinerlei Wert besaĂ.âcite-ref-23[23]
Opfer
An vielen Orten, besonders in Ostdeutschland, sind Stellen, an denen Menschen auf Todesmärschen starben, auf den StraĂen mit Gedenksteinen markiert. Diese â meist in der unmittelbaren Nachkriegszeit errichteten â Mahnmale geben keinen Hinweis darauf, um welche Menschen es sich jeweils handelte.
Zur Anzahl der auf diesen Todesmärschen zu Tode gekommenen Menschen gibt es nur weit auseinanderliegende Schätzungen. Von den im Dezember 1944 registrierten 714.000 KZ-Häftlingen kamen bis Mai 1945 wahrscheinlich mindestens ein Drittelcite-ref-24[24]cite-ref-25[25] ums Leben: Durch erschĂśpfende Zwangsarbeit, durch Hunger, Kälte und ErschĂśpfung während der Todesmärsche sowie durch gezielte TĂśtungen, die sich nicht allein auf geschwächt ZurĂźckbleibende beim FuĂmarsch beschränkten, durch Seuchen und Mangelernährung in ĂźberfĂźllten Aufnahmelagern oder als Opfer von Kampfhandlungen.
Die Todesopfer wurden, sofern sie nicht sofort verscharrt worden waren, auf Befehl der Siegermächte nach deren Eintreffen auf FriedhĂśfen der umliegenden Orte bestattet. Diese meist anonymen Gräber tragen oft Tafeln oder Kreuze mit der Inschrift âOpfer des Nationalsozialismusâ. Meist fehlt jeglicher Hinweis auf den Grund des Todes und den genauen Todesort.
Einzelne Märsche (chronologisch)
Verschiedene Konzentrationslager
⢠Am 18. Januar 1945 vom KZ-Janinagrube in das KZ GroĂ-Rosen, von 800 Inhaftierten Ăźberlebten etwa 200
⢠Am 19. Januar 1945 vom KZ-Fßrstengrube nach Gleiwitz und in das KZ Mittelbau-Dora
⢠Am 21. Januar 1945 aus dem AuĂenlager FĂźnfteichen (heute MiĹoszyce). Etwa 6.000 Inhaftierte mussten bei Temperaturen von â20 °C in das Hauptlager GroĂ-Rosen marschieren, etwa 1.000 fanden den Tod. Vom Hauptlager aus wurden die Ăberlebenden in verschiedenen DeportationszĂźgen in die Konzentrationslager Buchenwald, FlossenbĂźrg, Dachau, Mittelbau-Dora und Mauthausen verbracht.cite-ref-26[26]
⢠Ab dem 24. Januar 1945 vom AuĂenlager Dyhernfurth in das Hauptlager GroĂ-Rosen, an dem 3.000 Inhaftierte teilnehmen mussten; die Kranken wurden auf einer BahnbrĂźcke Ăźber die Oder erschossen. Nur jeder Dritte Gefangene Ăźberlebte den Marsch
⢠Im Januar 1945 wurden ca. 1.000 Frauen vom AuĂenlager GrĂźnberg des KZ GroĂ-Rosen sowie weitere 3.000 aus anderen Lagern, aufgeteilt in zwei Gruppen Ă 2.000 Personen, zunächst zum Lager Christianstadt (Krzystkowice) getrieben. Nach einem dreitägigen Aufenthalt mussten sie weiter marschieren. Der Weg fĂźhrte Ăźber Dresden, Freiberg, Chemnitz, Zwickau, Reichenbach, Plauen zu einem Lager in Helmbrechts, Bayern, wo sie am 20. März 1945 nach fast 500 Kilometern eintrafen. Von hier mussten sie nach Volary marschieren (siehe Marsch Helmbrechts)cite-ref-27[27]
⢠Am 11. Februar 1945 vom KZ-AuĂenlager GĂśrlitz in das AuĂenlager Rennersdorf. Während des Marsches wurden kranke und gehunfähige Gefangene erschossen. Etwa 25 kranke Gefangene wurden noch vor Abmarsch erschossen.
⢠Am 14. Februar 1945 von AuĂenlager Landeshut des KZ GroĂ-Rosen nach Liebau (Lubawka)
⢠Im Februar 1945 vom KZ Lieberose (bei Cottbus) in das KZ Sachsenhausen
⢠Ende Februar 1945 vom KZ-AuĂenlager Hirschberg des KZ GroĂ-Rosen zum Bahnhof in Liberec. Dort wurden sie zusammen mit Häftlingen des Arbeitslagers Reichenau (Rychnov) in Viehwaggons in das KZ Buchenwald deportiert
⢠Am 1. April 1945 vom KZ-AuĂenlager Heilbronn-Neckargartach in das KZ Dachau, wo sie am 27. April nach einem 350 km langen FuĂmarsch ankamen
⢠In der Nacht vom 6. auf den 7. April 1945 vom KZ Hannover-StÜcken nach Mieste, von dort in mehreren Gruppen weiter nach Gardelegen zum Massaker in der Isenschnibber Feldscheune
⢠Am 6. April 1945 vom KZ-AuĂenlager Hannover-Ahlem in das KZ Bergen-Belsen
⢠Am 7. April 1945 Massaker an ßber 250 ungarischen Juden während des Todesmarsches am Präbichl (Erzberg)
⢠Am 10. April 1945 aus KZ BĂśrgermoor und KZ Esterwegen. Etwa 1.100 Häftlinge mussten nach Collinghorst marschieren, die Ăberlebenden erreichten am 11. April 1945 das Emslandlager Aschendorfermoor
⢠Am 11. April 1945 Massaker in LĂźneburg beim Räumungstransport eines AuĂenlagers aus Wilhelmshaven nach Bergen-Belsen (siehe Mahnmal im Tiergarten)
⢠Am 12. April 1945 vom KZ Fuhlsbßttel nach dem Arbeitserziehungslager Nordmark in Kiel. 800 Gefangene waren vier Tage unterwegs.
⢠Vom 13. April bis 4. Mai 1945 vom AuĂenlager Helmbrechts (Ăźber 1.000 Frauen des KZ FlossenbĂźrg) in das besetzte Wallern (Volary) (siehe Gedenkstätte Langer Gang; ca. 200 km, via Schwarzenbach, Franzensbad, Marienbad)
⢠18. April bis 8. Mai 1945 vom KZ-AuĂenlager Schwarzheide in das KZ Theresienstadt
⢠Am 23. April 1945 wurde das KZ-AuĂenlager Colosseum in Regensburg mit ca. 400 Personen aufgelĂśst. Schätzungen zufolge Ăźberlebten ca. 50 Personen. Sie wurden am 2. Mai in Laufen (Salzach) befreit.
⢠Am 30. April 1945 vom KZ-AuĂenlager Barth in Richtung Rostock.
⢠Im April 1945 von Heimkehle
⢠Vom 30. April bis zum 2. Mai 1945 trieben SS-Männer mehr als 200 entkräftete Häftlinge, die letzten aus dem KZ Neuengamme, durch Hamburg-Rahlstedt, Ahrensburg, Bargteheide, Bad Oldesloe und Reinfeld zum Hof DrÜhnhorst.cite-ref-30[30]
⢠Anfang Mai 1945 vom KZ WÜbbelin
Vom KZ Buchenwald
⢠Am 30. Januar 1945 vom AuĂenlager Ohrdruf ins KZ Bergen-Belsen mit 1.000 Zwangsarbeitern.
⢠Bahntransporte und Todesmärsche vom KZ Mittelbau-Dora ßber Mieste und Letzlingen mit Ende in der Isenschnibber Feldscheune bei Gardelegen. 1.016 KZ-Häftlinge, darunter mindestens 63 Juden, wurden dabei ermordet. 24 Stunden vor der Befreiung durch die US-Armee wurden die Häftlinge am Ende des Todesmarsches in eine steinerne Scheune eingepfercht, dort durch Beschuss und Handgranaten getÜtet und die Scheune angezßndet.cite-ref-31[31] Andere Häftlingsgruppen dieser Transporte wurden von Letzlingen auf einen Todesmarsch in die Colbitz-Letzlinger Heide getrieben, unterwegs bei Dolle ermordet und nach Kriegsende in einem Massengrab am Todesmarschdenkmal Dolle beigesetzt.cite-ref-32[32]
⢠Vom AuĂenlager Leipzig-Abtnaundorf nach Wurzen
⢠Vom Buchenwald-AuĂenkommando Berga/Elster Ăźber Teichwolframsdorf, GottesgrĂźn, Neumark, HauptmannsgrĂźn, IrfersgrĂźn, StangengrĂźn, Obercrinitz, Bärenwalde, Bockau, Sosa, Fällbach (18./19. April 1945, 7 Häftlinge bei der Flucht erschossen), Breitenbrunn/Erzgeb., RittersgrĂźn, Gottesgab, Schmiedeberg nach Theresienstadt und Manetin bei Pilsen
⢠Vom Buchenwald-AuĂenkommando Berga/Elster wurden am 5. April u. a. amerikanische Kriegsgefangene Ăźber Greiz, MĂźhltroff, Dobareuth, Zedtwitz, Trogen, Rehau, Schirnding, Waldsassen (Kondrau) bis in die Nähe von Cham getrieben, wo sie am 19. April die amerikanische Front erreichten.
⢠Vom AuĂenlager NeustaĂfurt, u. a. Ăźber Lommatzsch, Wilsdruff, Kurort Hartha, Grillenburg, Klingenberg und Naundorf, nach Annaberg-Buchholz (u. a. Mahnmale auf den FriedhĂśfen in Tharandt und Naundorf)
⢠Vom AuĂenlager Markkleeberg, u. a. Ăźber MeiĂen, Niederau, Dresden, Freital, Tharandt, HĂśckendorf und Dippoldiswalde, zum KZ Theresienstadt (u. a. Mahnmal auf dem Friedhof in Tharandt)
⢠Am 2. April 1945 vom AuĂenlager Ohrdruf 51 Kilometer bis nach Buchenwald mit 60 bis 70 ermordeten Inhaftierten. Eine Gedenkstätte fĂźr sechs unbekannte Häftlinge befindet sich im Ort Magdala.
⢠Am 9. April 1945 vom AuĂenlager Langenstein-Zwieberge Ăźber Quedlinburg, Aschersleben, KĂśthen, Bitterfeld und Prettin nach Wittenberg und in einigen Fällen bis nach Genthin
⢠Vom KZ AuĂenkommando Sonneberg am 4. April 1945 mit 467 KZ-Häftlingen in zwei Marschrouten. Der grĂśĂere von ihnen fĂźhrte Ăźber die Sonneberger obere Stadt, zum Schusterhieb nach Steinach, dann Ăźber den Rennsteig durch Geraer Gebiet bis auf bĂśhmisches, beziehungsweise tschechisches Gebiet. Der Rest des Zuges verlief sich am 7. Mai in Praseles, 50 km vor Prag, nachdem die SS-Männer vor der nahen Roten Armee geflohen waren. Die zweite Marschroute fĂźhrte wahrscheinlich Ăźber Friedrichsthal nach Bad Elster. 111 Häftlinge sollen dort von den Amerikanern befreit worden sein.
Zur Ostsee
⢠Von KĂśnigsberg Ende Januar 1945 nach Palmnicken â Der Todesmarsch endete am 31. Januar mit einem Massaker an den verbliebenen 3.000 Ăźberwiegend weiblichen Häftlingen an der Ostsee. Nur 15 Menschen Ăźberlebten den Massenmord.
⢠Todesmarsch Bremen-Blumenthal â Farge â Sandbostel und weiter Ăźber das KZ Neuengamme zu Schiffen in der LĂźbecker Bucht. Der Todesmarsch begann am 9. April 1945 mit 2.500 bis 3.000 Häftlingen in Farge; Ziel war das KZ Neuengamme. Von dort aus wurden rund 10.000 Häftlinge zur LĂźbecker Bucht transportiert, wo die Ăberlebenden auf die Cap Arcona, Thielbek und Athen verladen wurden. Die Schiffe wurden durch britische Tiefflieger beschossen. 6.400 der Häftlinge kamen ums Leben.
⢠Der KZ FĂźrstengrube-Todesmarsch von 1.283 Gefangenen, der mit einer ErschieĂungsaktion an 250 Personen begann, fĂźhrte zunächst in das schleswig-holsteinische AhrensbĂśk, den Heimatort des Lagerleiters. Die Ăźberlebenden 400 Häftlinge wurden auf die Cap Arcona verbracht, die am 3. Mai 1945 in der LĂźbecker Bucht von Flugzeugen der Alliierten versenkt wurde.
⢠Von KZ Sachsenhausen und KZ Ravensbrßck nach Raben Steinfeld sßdlich von Schwerin wurden 16.000 Menschen geschickt. Entlang der Hauptrouten sind seit 1976 200 Gedenktafeln angebracht. Im Stadtforst von Wittstock/Dosse, wo Tausende von Häftlingen gelagert hatten und vermutlich Hunderte von Toten verscharrt sind, wurde 1975 die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald erÜffnet.
⢠Vom KZ-AuĂenlager FuhlsbĂźttel wurden am 14. April die Häftlinge, hierunter auch Gefangene aus dem Ghetto Riga, nach Kiel getrieben, wo sie am 17. April im Arbeitserziehungslager Nordmark in Kiel-Hassee ankamen.
KZ Dachau, MĂźnchen
⢠Vom KZ Buchenwald ßber Flossenbßrg nach Dachau:
Dieser Marsch nahm nach den vorliegenden Zeugenaussagen am 4. April 1945 seinen Ausgang im Konzentrationslager Buchenwald. Er soll zu Beginn etwa 1.500 Häftlinge umfasst haben und Ăźber FlossenbĂźrg nach Oberbayern gelangt sein, wo er am 29. April bzw. 1. Mai 1945 in zwei Kolonnen in Kraiburg ankam. Es lieĂ sich feststellen, dass eine Marschkolonne KZ-Häftlinge am 29. oder 30. April und eine weitere wahrscheinlich am 1. Mai 1945 durch Kraiburg zog. Die erste Kolonne marschierte von Kraiburg Ăźber Ensdorf, Oberneukirchen mit dem Ziel, Ăźber Laufen nach Ăsterreich zu gelangen, während die zweite von Kraiburg aus in Richtung Wasserburg zog. Auf ihrem Weg wurden laufend marschunfähige Häftlinge von der SS-Bewachungsmannschaft erschossen. Die Leichen wurden jeweils neben der StraĂe liegen gelassen oder nur ganz oberflächlich mit Erde Ăźberdeckt.cite-ref-33[33]
⢠Vom KZ-AuĂenlager Obertraubling (zu FlossenbĂźrg) nach Dachau am 16. April beginnend. Evtl. 100 Ăberlebende.
⢠Vom KZ FlossenbĂźrg nach Dachau: Hier geht die nur in Ansätzen vorhandene historische Forschung von rund 15.000 Häftlingen aus, die unter anderem in fĂźnf groĂen Gruppen nach SĂźden getrieben wurden.cite-ref-34[34] Der spätere DDR-Wirtschaftsminister Fritz Selbmann beschreibt in seinem Buch Die lange Nacht den Todesmarsch aus FlossenbĂźrg, auf dem er fliehen konnte. Veranlasst hatte den Marsch der Lagerkommandant Max Koegel. Nach Kriegsende wurden Ăźber 5.000 Tote entlang der Routen entdeckt.
â Hauptartikel: Räumung des KZ FlossenbĂźrg
⢠Vom KZ Neckarelz (Nordbaden) via Waldenburg nach Dachau.
⢠Der Hessentaler Todesmarsch aus dem AuĂenlager Hessental (Gemeinde Schwäbisch Hall, WĂźrttemberg) in das AuĂenlager MĂźnchen-Allach des KZ Dachau, 5.â14. April 1945, vermutlich 150â200 Tote.
⢠Vom KZ-AuĂenlager Burgau, TĂźrkheim sowie weiteren als Zwischenziel in das KZ-AuĂenlager MĂźnchen-Allach, teils mit den dortigen Häftlingen weiter auf Todesmarsch Richtung SĂźden.cite-ref-35[35]
⢠Vom KZ-AuĂenlagerkomplex Kaufering gab es von 23. bis 27. April Todesmärsche und tĂśdliche Bahntransporte in das KZ Dachau und das AuĂenlager MĂźnchen-Allach, teils weiter mit den dortigen Häftlingen. Einige auch am 29. April in Allach befreit.cite-ref-36[36]
⢠Vom KZ Dachau aus, teils Ăźber das AuĂenlager MĂźnchen-Allach mit weiteren Häftlingen von dort, fanden ab dem 26. April mehrere Todesmärsche statt. Einzelne Märsche gelangten bis Waakirchen und Kreuth am Tegernsee. Die Häftlinge sollten ins Tiroler Ătztal marschieren (vgl. Alpenfestung),cite-ref-37[37] um dem Regime ggf. als Verhandlungsmasse zu dienen.
⢠Von manchen AuĂenlagern des KZ Dachau direkt Richtung Tirol, so von MĂźnchen-Riem aus am 25. April Ăźber 1500 russische KZ-Häftlinge Ăźber GrĂźnwald, Egling und Unterleiten Richtung Bad TĂślz, am 27. April Ăźber 500 Frauen des KZ-AuĂenlagers MĂźnchen-Giesing (Agfa) Ăźber GrĂźnwald bis Wolfratshausen.cite-ref-38[38]
⢠FĂźr die Todesopfer wurden meist direkt vor Ort KZ-FriedhĂśfe und -Grabstätten angelegt. Davon ist heute kaum eine Spur vorhanden, denn Ăźber 400 von ihnen wurden mittels Exhumierung von 1955 bis 1959 aufgelĂśst, die Toten auf drei KZ-Sammel-FriedhĂśfe umgebettet â den KZ-Friedhof Dachau-Leitenberg, den Waldfriedhof Dachau und vor allem den direkt auf dem Gelände des ehemaligen KZs fĂźr diesen Zweck angelegten KZ-Friedhof FlossenbĂźrg.
Ăsterreich
⢠Von Auschwitz nach Loslau und weiter nach Mauthausen: Peter van Pels, einer der mit Anne Frank Versteckten, wurde am 16. Januar 1945 auf einen Todesmarsch von Auschwitz nach Mauthausen geschickt, wo er drei Tage vor der Befreiung am 5. Mai 1945 starb.
⢠Von der burgenländischen Grenze nach Mauthausen: In den letzten Kriegsmonaten wurden tausende ungarische Juden, die beim Bau des sogenannten Sßdostwalls eingesetzt waren, in Todesmärschen durch die Steiermark in das KZ Mauthausen getrieben. Allein im Bezirk Oberwart wurden im März 1945 Hunderte jßdische Zwangsarbeiter im Massaker von Rechnitz und im Massaker von Deutsch Schßtzen erschossen. Im April 1945 feuerten am Präbichl Mitglieder des Eisenerzer Volkssturms in die Reihen der ausgehungerten Menschen. Dieses Massaker forderte etwa 200 Tote, die Anzahl der bei den Märschen ums Leben gekommenen bzw. ermordeten Menschen ist aber ungleich hÜher. 1946 wurden 12 Männer fßr diese Verbrechen von britischen Militärgerichten in drei Prozessen zum Tode verurteilt. Seit Juni 2004 erinnert ein Mahnmal am Präbichl an die Opfer des Massakers.
⢠Vom KZ Hinterbrßhl (Flugzeugfertigung in der Seegrotte) nach Mauthausen: Insgesamt 1.884 Männer wurden nach AuflÜsung des Lagers Hinterbrßhl am 1. April 1945 auf einen tagelangen Todesmarsch nach Mauthausen versetzt, den zumindestcite-ref-martini-39-0[39] 200 Gefangene nicht ßberlebten. Ca. 50 Gefangene, die nicht als marschfähig angesehen worden waren, waren bereits vorher durch Benzininjektionen ins Herz oder auf andere Weise ermordet worden. Der Marsch verlief am ersten Tag nach Altenmarkt an der Triesting (28 km, 1 Toter), dann ßber Scheimßhtcite-ref-40[40] bei Schwarzenbach an der GÜlsen (31 km, 45 Tote) nach Kirchberg an der Pielach (20 km, 54 Tote), Scheibbs (31 km, 23 Tote), St. Leonhard am Walde (28 km, 15 Tote), Strengberg (40 km, 42 Tote), St. Valentin (10 km, 20 Tote) nach Mauthausen (19 km).cite-ref-martini-39-1[39]
⢠Vom KZ Mauthausen ins KZ-AuĂenlager Gunskirchen: Im März und April 1945 mussten an die 22.000 jĂźdische Männer, Frauen und Kinder, die meisten von ihnen aus Ungarn, in jeweils nur drei Tagen unter schwerer Bewachung die 55 km lange Strecke vom Konzentrationslager Mauthausen ins Barackenlager Hochholz bei Gunskirchen zu FuĂ zurĂźcklegen. Eine Beschreibung der Strecke ist auf der Website des Mauthausen Komitee Enns abrufbar.cite-ref-41[41] Die Historikerin Angelika Schlackl hat die bisher bekannten Details auf einer Google-Map anschaulich zusammengefasst: Zahlreiche Mahnmale säumen den Weg; bei der BrĂźcke Ăźber die Krems im Gemeindegebiet Ansfelden beispielsweise wird eines Vorfalls gedacht, der 1971 vom Laien-Historiker Peter Kammerstätter Ăźberliefert wurde: âEine JĂźdin ist mit ihrem Kind, einem kleinen Mädchen, marschiert. Das Mädchen hat Ăźber dem RĂźcken einen Sack gebunden gehabt, von dem eine Puppe heraussah. Auf einmal brach die Mutter drauĂen bei der Krems zusammen und konnte sich nicht mehr erheben. Gleich trat ein SS-Bewachungsposten hinzu und erschoss vor den Augen des Kindes die Mutter. Das Kind weinte herzzerreiĂend um ihre Mutter. Die Frau wurde zur BrĂźcke getragen, die Ăźber die Krems fĂźhrt, und dort in den Fluss geworfen.â Die Gedenktafel wurde 2010 von Unbekannten zerstĂśrt, danach allerdings erneut errichtet.cite-ref-42[42]
Serbien und Ungarn
Im September 1944 wurde mit der AuflĂśsung des Zwangsarbeitslagers in Bor begonnen. Am 17. September 1944 verlieĂ eine Kolonne von zirka 3600 Häftlingen mit einer zirka 100 Mann starken ungarischen Wachmannschaft das Lager. Die Wachmannschaft bestand Ăźberwiegend aus Lagerhäftlingen und ungarischem Militär. Von Bor wurden die Häftlinge bis zu einer PontonbrĂźcke bei Smederovo und dann weiter nach Novi Sad, Sombor, MohĂĄcs bis nach SzentkirĂĄlyszabadja (Balaton) gefĂźhrt. Von dort wurden sie in die Konzentrationslager FlossenbĂźrg, Sachsenhausen und Oranienburg deportiert. Während des Gewaltmarsches kam es zu mehreren Angriffen von Partisanen auf die Wachmannschaft. Einige Häftlinge konnten dadurch während der Angriffe zu den Partisanen flĂźchten und lebensrettenden Schutz finden. Laut Aussagen von Ăźberlebenden Zeitzeugen entschied sich der verantwortliche ungarische Kommandant nach Ăberquerung der Donau fĂźr eine Umgehung von DĂśrfern mit teilweise in der Nacht zurĂźckzulegenden Strecken. Während der gesamten Strecke wurden bei jeder mĂśglichen Gelegenheit den Häftlingen mehrheitlich von serbischer BevĂślkerung Nahrungsmittel zugesteckt. Am 19. September 1944 verlieĂ eine Kolonne von zirka 2500 Häftlingen mit ungarischer Wachmannschaft unter dem Kommando von Einheiten des SS-Polizei-Gebirgsjäger-Regiments Nr. 18 das Lager. Die Häftlinge wurden bis nach Belgrad, dann weiter nach PanÄevo, Perlez, Titel, Crvenka bis SzentkirĂĄlyszabadja (Balaton) getrieben. Von PanÄevo bis Titel wurde die Kolonne unter das Kommando von einer Wachmannschaft der paramilitärischen Einsatzstaffel der Deutschen Mannschaft der VolksgruppenfĂźhrung gestellt. In Titel wurde die ungarische Wachmannschaft wieder unter das Kommando von ungarischem Militär gestellt. In SzentkirĂĄlyszabadja angekommen, musste ein Teil der Kolonne wieder zurĂźck ins sĂźdliche Baja marschieren, wo sie dann weiter in die Konzentrationslager FlossenbĂźrg und Buchenwald deportiert wurden. Ein anderer Teil wurde zum Bau des SĂźdostwalls nach Westen getrieben. Eine hohe Anzahl von Häftlingen wurde bereits während der Todesmärsche misshandelt und erschossen. Ăberlebende Zeitzeugen waren u. a. Gyula Trebitsch und LĂĄszlĂł Lindner.cite-ref-43[43] Den Gewaltmarsch zum Bau des SĂźdostwalls beschrieb MiklĂłs RadnĂłti in einem Gedicht:cite-ref-44[44]
VerrĂźckt, wer niederstĂźrzt dann aufsteht, weitergeht,
als wandelnder Schmerz FĂźĂe und Knie bewegt
und trotzdem geht, als ob ihn FlĂźgel tragen,
und vergebens ruft der Graben, zu bleiben wagt er nicht.
Siehe auch
Filme
⢠Vernichtung im Laufschritt: Todesmärsche 1944/45. Dokumentarfilm, gezeigt in ARTE, 25. Januar 2022, 20:15â21:45. (Zwangsverlegung arbeitsfähiger Lagerinsassen aus Konzentrationslagern im Osten Richtung Westen wegen des Vormarsches der Sowjetarmee. Grausamkeiten, ErschieĂungen, Durst, Hunger, Kälte, Routen.)
⢠Martin Gressmann: Nicht verrecken, Deutschland 2021cite-ref-45[45]
Literatur
Berichte Ăberlebender
⢠Dietlind Kautzky, Thomas Käpernick (Hrsg.): "Mein Schicksal ist nur eins von Abertausenden" Der Todesmarsch von Hamburg nach Kiel 1945 - Neun Biografien, VSA:Verlag, Hamburg 2020, ISBN 978-3-96488-064-2
⢠ErnĂś Lazarovits, Heimo Halbrainer, Ingrid Hauseder: Mein Weg durch die HĂślle: Ein Ăberlebender erzählt vom Todesmarsch. Verlag Geschichte der Heimat, 2009, ISBN 978-3-902427-65-6.
⢠Thomas Buergenthal: Ein GlĂźckskind: Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch Ăźberlebte und ein zweites Leben fand. bzw. ⌠ein neues Leben âŚ. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-009652-4 (Lizenzausgabe BĂźchergilde, Frankfurt; Rezensionen von shoa.de Wilfried Weinke: Tag fĂźr Tag. In: Die Zeit, Nr. 13/2006, S. 45. Soraya Levin: Kindheit im Holocaust. rezensionen.ch, 14. Mai 2007; Autobiographie eines Ăberlebenden)
⢠Erich Selbmann: Die lange Nacht. Roman. 4. Auflage. Mitteldeutscher Verlag, Halle 1979.
⢠Suzanne Maudet: Dem Tod davongelaufen. Wie neun junge Frauen dem Konzentrationslager entkamen. Aus dem FranzÜsischen von Ingrid Scherf. Assoziation A, Berlin 2021, ISBN 978-3-86241-637-0.
⢠Martin Bergau: Der Junge von der Bernsteinkßste : erlebte Zeitgeschichte 1938 - 1948. Mit einem Vorwort von Michael Wieck und mit Dokumenten ßber die jßdischen Todesmärsche 1945. Heidelberg : Heidelberger Verlags-Anstalt, 1994
Todesmärsche Gesamtdarstellungen
⢠Daniel Blatman: Die Todesmärsche 1944/45. Das letzte Kapitel des nationalsozialistischen Massenmords. Aus dem Hebräischen von Markus Lemke. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2011, ISBN 978-3-498-02127-6; Rezension: Wolfram Wette: Vernichtung vor der eigenen Haustßr. In: Badische Zeitung, 23. Juli 2011
⢠Joseph Freeman: The road to hell: recollections of the Nazi death march. Paragon House, St. Paul (Minn.) 1998, ISBN 1-55778-762-X.
Buchenwald
⢠Katrin Greiser: Die Todesmärsche von Buchenwald. Räumung, Befreiung und Spuren der Erinnerung. Wallstein, GÜttingen 2008, ISBN 978-3-8353-0353-9.
⢠Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945. Herausgegeben von Regine Heubaum und Jens-Christian Wagner i. A. der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. Wallstein, GÜttingen 2015, ISBN 978-3-8353-1713-0.
⢠Jens-Christian Wagner: Inferno und Befreiung. Auschwitz im Harz. In: Die Zeit, Nr. 4/2005
Ostsee
⢠Martin Bergau: Todesmarsch zur BernsteinkĂźste. Das Massaker an Juden im ostpreuĂischen Palmnicken im Januar 1945. Zeitzeugen erinnern sich. Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2006, ISBN 3-8253-5201-3.
Dachau
⢠Andreas Wagner: Todesmarsch â die Räumung und Teilräumung der Konzentrationslager Dachau, Kaufering und MĂźhldorf Ende April 1945. Panther-Verlag Tietmann, Ingolstadt 1995, ISBN 978-3-9802831-7-5 (152 S., Todesmarsch (Memento vom 6. November 2016 im Internet Archive) [abgerufen am 17. September 2021]).
Kriegsende Gesamtdarstellungen
⢠Cord Arendes, Edgar Wolfrum, JÜrg Zedler (Hrsg.): Terror nach Innen. Verbrechen am Ende des Zweiten Weltkrieges. (= Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte. Band 6). Wallstein, GÜttingen 2006, ISBN 978-3-8353-0046-0.
⢠Ulrich Sander: MÜrderisches Finale. NS-Verbrechen bei Kriegsende (hrsg. vom Internationalen Rombergparkkomitee). Papyrossa Verlag, KÜln 2008, ISBN 978-3-89438-388-6.
HintergrĂźnde
⢠Martin Clemens Winter: Gewalt und Erinnerung im ländlichen Raum. Die deutsche BevÜlkerung und die Todesmärsche, Metropol-Verlag, Berlin, 2018, ISBN 978-3-86331-416-3. (Dissertation)
⢠Netzwerk fßr demokratische Kultur e. V. (Hrsg.): Verschleppt, gequält, ausgebeutet, vertrieben. Netzwerk, Wurzen 2002, ISBN 3-9808903-2-5.
⢠Heimo Halbrainer, Christian Ehetreiber (Hrsg.): Todesmarsch EisenstraĂe 1945. Terror, Handlungsspielräume, Erinnerung. Menschliches Handeln unter Zwangsbedingungen. CLIO â Verein fĂźr Geschichts- u. Bildungsarbeit, Graz 2005, ISBN 3-9500971-9-8.
Weblinks
Commons
: Todesmärsche von KZ-Häftlingen
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Dachau, MĂźnchen
⢠Text Todesmarsch von Flossenbßrg durch den Landkreis Mßhldorf.
⢠BR2-Weitwinkel: Sendung zum Todesmarsch aus dem KZ Flossenbßrg (Memento vom 7. Mai 2013 im Internet Archive)
⢠Friedrich Schreiber, Verein âGedenken im WĂźrmtalâ: KZ-Komplex âAuĂenkommando Kauferingâ Evakuierungen: 5 oder 6 Märsche, 1 Bahntransport. Ruth Kaner, Januar 2009; abgerufen am 5. September 2021 (s. a. Quellenanalyse KZ-Kommando Kaufering â Informationsdefizite bei Evakuierung der Lager in Kaufering und Landsberg, Hurlach, Utting und TĂźrkheim).
⢠Der letzte Weg der KZ-Häftlinge: Das Ende der Konzentrationslager um Landsberg/Kaufering 1945
Weitere
⢠Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (Memento vom 19. April 2017 im Internet Archive). Todesmärsche von 33.000 aus KZ Sachsenhausen.
⢠Todesmärsche im Westharz (Memento vom 20. Juni 2013 im Internet Archive), KZ Buchenwald
⢠Die Todesmarsch-Stele in Weimar, KZ Buchenwald
⢠Mahnmal zum Massaker am Präbichl, war Richtung KZ Mauthausen.
⢠Uwe Fentsahm: Der âEvakuierungsmarschâ von Hamburg-FuhlsbĂźttel nach Kiel-Hassee (12.-15. April 1945)
⢠Der Todesmarsch nach Wallern (âVolaryâ) in der Tschechoslowakei auf yadvashem.org.
HintergrĂźnde
⢠(Bildungs-)Material zu den Todesmärschen (Lernen aus der Geschichte)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Wolfgang Benz (Hrsg.): Enzyklopädie des Nationalsozialismus. 1997 ff, ISBN 3-608-91805-1, S. 759.
cite-note-22. â Katharina Hertz-Eichenrode (Hrsg.): Ein KZ wird geräumt. Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung. Bremen 2000, ISBN 3-86108-764-2, S. 33.
cite-note-33. â leo.org
cite-note-44. â Katrin Greiser: Die Todesmärsche von Buchenwald. Räumung des Lagerkomplexes im FrĂźhjahr 1945 und Spuren der Erinnerung. GĂśttingen 2008, ISBN 978-3-8353-0353-9, S. 10 in Anm. 8.
cite-note-55. â Diana Gring: Das Massaker von Gardelegen. Ansätze zur Spezifizierung von Todesmärschen am Beispiel Gardelegen. In: Detlef Garbe, Carmen Lange: Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung. Bremen 2005, ISBN 3-86108-799-5, S. 155.
cite-note-66. â Ulrich Sander: MĂśrderisches Finale : NS-Verbrechen bei Kriegsende 1945. 2. Auflage. PapyRossa Verlag, KĂśln 2020, ISBN 978-3-89438-734-1.
cite-note-77. â Diana Gring: Das Massaker von Gardelegen. S. 159ff.
cite-note-88. â Katrin Greiser: Die Todesmärsche von Buchenwald. Räumung des Lagerkomplexes im FrĂźhjahr 1945 und Spuren der Erinnerung. Wallstein, GĂśttingen 2008, ISBN 978-3-8353-0353-9, S. 133 ff. u. 452.
cite-note-99. â Karin Orth: Planungen und Befehle der SS-FĂźhrung zur Räumung des KZ-Systems. In: Detlef Garbe: Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung. Die AuflĂśsung des KZ Neuengamme und seiner AuĂenlager durch die SS im FrĂźhjahr 1945. Bremen 2005, ISBN 3-86108-799-5, S. 36f.
cite-note-1010. â Katharina Hertz-Eichenrode (Hrsg.): Ein KZ wird geräumtâŚ. S. 32 (mit Lit. und Karte S. 72).
cite-note-1111. â Joachim Neander: Vernichtung durch Evakuierung? Die Praxis der AuflĂśsung der Lager â Fakten, Legenden und Mythen. In: Detlef Garbe, Carmen Lange (Hrsg.): Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung. Bremen 2005, ISBN 3-86108-799-5, S. 45f; ausgeliefert mit ISBN 3-86106-779-5.
cite-note-1212. â Karin Orth: Planungen und Befehle der SS FĂźhrung zur Räumung des KZ-Systems. S. 34.
cite-note-1313. â Daniel Blatman: Die Todesmärsche⌠. S. 1068 in: Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann: Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Fischer TB, Frankfurt 1998, ISBN 3-596-15516-9.
cite-note-1414. â Karin Orth: Planungen und Befehle der SS FĂźhrung zur Räumung des KZ-SystemsâŚ. S. 33â44.
cite-note-1515. â Daniel Blatman: Die Todesmärsche⌠. S. 1069.
cite-note-1616. â Karin Orth: Planungen und Befehle der SS FĂźhrung zur Räumung des KZ-Systems, S. 39.
cite-note-1717. â Daniel Jonah Goldhagen: Hitlers willige Vollstrecker. Taschenbuchausgabe Berlin 1998, ISBN 3-442-75500-X, S. 418.
cite-note-1818. â Daniel Blatman: Die Todesmärsche⌠. S. 1076 / Zum Befehl: Herbert Diercks, Michael Grill: Die Evakuierung des KZ Neuengamme und die Katastrophe am 3. Mai 1945 in der LĂźbecker Bucht. Eine Sammelrezension. In: Kriegsende und Befreiung. Bremen 1995, ISBN 3-86108-266-7 (Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland 2 / 1995) S. 175â176.
cite-note-1919. â Christina Weiss in: Katharina Hertz-Eichenrode (Hrsg.): Ein KZ wird geräumt. S. 11.
cite-note-2020. â Karin Orth: Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager Hamburg 1999, ISBN 3-930908-52-2, S. 332.
cite-note-2121. â Daniel Jonah Goldhagen: Hitlers willige Vollstrecker. Kapitel 13 und 14.
cite-note-2222. â Eberhard Kolb: Die letzte Kriegsphase⌠. S. 1133.
cite-note-2323. â Karin Orth: Planungen und Befehle der SS-FĂźhrung zur Räumung des KZ-Systems, S. 35.
cite-note-2424. â Eberhard Kolb: Die letzte Kriegsphase⌠. In: Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann: Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Fischer TB, Frankfurt 2002, ISBN 3-596-15516-9, S. 1135.
cite-note-2525. â Diskussion neuer Forschungsergebnisse zu Todesmärschen@1@2Vorlage:Toter Link/www.its-arolsen.org (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche in Webarchiven) Internationaler Suchdienst, its-arolsen.org, abgerufen am 1. Dezember 2011.
cite-note-2626. â Julie Kangisser: FĂźnfteichen camp - OVERVIEW. In: Holocaust Matters. 18. Mai 2017, abgerufen am 14. August 2024 (britisches Englisch).
cite-note-2727. â Gerda Weissmann-Klein: Nichts als das nackte Leben Gerlingen 1999.
cite-note-2828. â Befreiung
cite-note-2929. â Jahrgang 60 28. Februar 2013 Nr. 2 WĂźste
cite-note-3030. â Stadt Bargteheide: Erinnerung an den Todesmarsch 1945: Auftakt in Bargteheide
cite-note-3131. â Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen: Zur Geschichte des Massakers von Gardelegen. In: Homepage der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen. 1. August 2017, abgerufen am 29. Dezember 2019.
cite-note-3232. â Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen: Todesmarschdenmal Dolle. In: Homepage der Gedenstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen. Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, abgerufen am 19. August 2021.
cite-note-3333. â Angaben aus den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsakten beim Landgericht MĂźnchen I, 119 b u. JS 3/71.
cite-note-3434. â Constanze Werner: KZ-FriedhĂśfe und -Gedenkstätten in Bayern, Schnell und Steiner, Regensburg 2011, hier 15 -36.
cite-note-3535. â Albert Knoll, Sabine Schalm: FrĂźhe Lager, Dachau, Emslandlager. In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Band 2. C. H. Beck, MĂźnchen 2005, ISBN 3-406-52962-3, S. 425â430.
cite-note-3636. â Friedrich Schreiber, Verein âGedenken im WĂźrmtalâ: KZ-Komplex âAuĂenkommando Kauferingâ Evakuierungen: 5 oder 6 Märsche, 1 Bahntransport. Ruth Kaner, Januar 2009, abgerufen am 5. September 2021 (s. a. Quellenanalyse KZ-Kommando Kaufering â Informationsdefizite bei Evakuierung der Lager in Kaufering und Landsberg, Hurlach, Utting und TĂźrkheim).
cite-note-3737. â Andreas Wagner: Todesmarsch â die Räumung und Teilräumung der Konzentrationslager Dachau, Kaufering und MĂźhldorf Ende April 1945. Panther-Verlag Tietmann, Ingolstadt 1995, ISBN 978-3-9802831-7-5, S. 33â68 (152 S.).
cite-note-3838. â Friedrich Schreiber, Verein âGedenken im WĂźrmtalâ: Häftlingsmärsche aus dem Osten MĂźnchens. Ruth Kaner, Januar 2009, abgerufen am 5. September 2021.
cite-note-martini-3939. â Jakob MitterhĂśfer: Mit 14 Jahren im KZ. Das Leben des Marcello Martini: Vom Todesmarsch zur VersĂśhnung. Aus den Erinnerungen des letzten Ăberlebenden im Konzentrationslager HinterbrĂźhl. Eigenverlag, MĂśdling 2020. ISBN 978-3-200-07194-0, S. 39, 43. (Auf Grundlage der Erinnerungen des Betroffenen: Marcello Martini: Un adolescente in lager: ciò che gli occhi tuoi hanno visto. Florenz, Giuntina 2010. ISBN 978-88-8057-330-2.)
cite-note-4040. â diese Angabe ist bereits in der Grundlage als âluogo inesistente probabilmente la cittĂ di Schwarzenbach an der GĂślsenâ geschildert (Abgefragt am 29. November 2020).
cite-note-4141. â Mauthausen Komitee Enns, Direktlink.
cite-note-4242. â Text des Vorfalls zitiert nach dem Foto des Mahnmals in der Wegbeschreibung von Angelika Schlackl. Als Quelle ist dort angegeben: Peter Kammerstätter, Materialsammlung "Die es noch immer nicht glauben wollen", 1971. Gemeint ist damit vermutlich die 158 maschingeschriebenen Blätter von Peter Kammerstätter, die als "Der Todesmarsch ungarischer Juden von Mauthausen nach Gunskirchen im April 1945. Eine Materialsammlung nach 25 Jahren, Linz 1971" im OberĂśsterreichischen Landesarchiv aufbewahrt werden. Ein wesentlich kĂźrzerer Text mit dem gleichen Titel ist online verfĂźgbar, enthält aber den zitierten Vorfall nicht.
cite-note-4343. â Randolph L. Braham: The Politics of Genocide. The Holocaust in Hungary. Band 1. Guildford: Columbia University Press, New York 1981, ISBN 0-231-05208-1, Seiten 335â337; Daniel Blatman: The Death Marches. The Final Phase of Nazi Genocide. Belknap Press of Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts und London 2011, ISBN 978-0-674-05049-5, S. 65â66. Erhard Roy Wiehn (Hrsg.): Zwangsarbeit, Todesmarsch, Massenmord. Erinnerungen Ăźberlebender ungarischer Zwangsarbeiter des Kupferbergwerks Bor in Jugoslawien 1943-1944. Hartung-Gorre, Konstanz 2007, ISBN 978-3-86628-129-5, S. 44â46, 53, 54, 78, 79 u. 81.
cite-note-4444. â MiklĂłs RadnĂłti: Gewaltmarsch. das-blaettchen.de; abgerufen am 17. März 2016.
cite-note-4545. â Rezension, taz, 13. Oktober 2022